Der April, der ein Mai sein wollte

Aktualisiert: Apr 28

Es ist schon eine seltsame Zeit. Der vierte Monat in diesem Jahr ohne nennenswertem Schnee. Worüber ich ja nicht wirklich traurig bin. Schneeräumen geht echt ins Kreuz.

Aber das jetzt alles drei Wochen früher austreibt und blüht, ist doch ein wenig ungewöhnlich.

Einerseits ist es ja angenehm, mit Cosmo frühmorgens nicht durch Matsch und Schnee unsere Runde drehen zu müssen, es ist auch schön, dass Dank der Ausgangsbeschränkung nicht hunderte Münchner und Augsburger unseren Spazierweg vollmüllen (wir Seeanwohner räumen den Dreck übrigens am nächsten Morgen wieder weg. Liebe Ausflügler, denkt auch darüber mal nach!).

Andererseits ist es echt dämlich, wenn alte Gassigefährten nicht mehr mit einander gehen können.

So ziehen Cosmo und ich halt alleine unsere Runden und erkunden die Welt entlang unseres Weges.

Er ist außerdem gerade sehr glücklich, hat er doch vor einer Woche einen Tennisball gefunden, der jetzt jeden Tag rund 6 Kilometer rumgetragen wird. Wer's mag, für ihn ist es das Höchste. Ich fasse den Ball definitiv nicht an. Bäh!



















Dieser bemalte, beschriftete Stein wandert übrigens seit Wochen von einem Ablageort zum Anderen. Finde ich schön, ihn immer wieder woanders zu entdecken.